Rezyklatquoten ab 2030: Warum messbare Qualität zum Engpass wird

Mit der EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) wird der Einsatz von Rezyklat verbindlich. Ab 2030 müssen Kunststoffverpackungen Mindestanteile an Rezyklat enthalten, gestaffelt nach Verpackungsart. Die Nachfrage nach Rezyklat wird damit planbar steigen.
Der eigentliche Engpass liegt jedoch weniger in der Menge als in der Qualität. Verarbeiter brauchen Material, das sich zuverlässig verarbeiten lässt. Schwankende Schmelzindizes, Gele, Stippen und andere Verunreinigungen führen zu Ausschuss, Stillständen und Reklamationen. Solange die Qualität einer Charge nicht verlässlich bekannt ist, bleibt der Umstieg auf Rezyklat ein Risiko.
Entscheidend ist deshalb, Qualität objektiv zu messen statt sie nach Augenmaß zu beurteilen. Genau dafür haben wir die DIN SPEC 91522 mitentwickelt. Sie legt ein optisches Prüfverfahren fest, mit dem sich die Fehlerdichte von Folien aus Rezyklat einheitlich und vergleichbar bestimmen lässt. Lieferanten und Abnehmer sprechen so über dieselben Werte.
In der Praxis heißt das:
– In der Produktion: Der PQMex® prüft abgezweigtes Granulat online, erkennt Gele und Verunreinigungen in Echtzeit und ordnet das Material Güteklassen zu.
– Im Labor: Mit dem ITG 500 und unseren Sample-Analysen prüfen wir Folien- und Granulatproben auf Gele und Fehlstellen und messen Schmelzindex und Restfeuchte.
– In der Kette: Gemessene, dokumentierte Qualität schafft die Grundlage, um Güteklassen zwischen Recycler und Verarbeiter verbindlich zu vereinbaren.
Wer heute beginnt, die Qualität seiner Rezyklate systematisch zu messen, ist auf die Quoten ab 2030 besser vorbereitet. Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen gern, wie das in Ihrem Prozess aussehen kann.
With the EU Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR, Regulation (EU) 2025/40), the use of recyclate becomes mandatory. From 2030, plastic packaging must contain minimum shares of recycled content, graded by packaging type. Demand for recyclate will therefore rise in a predictable way.
The real bottleneck, however, is less the quantity than the quality. Processors need material that can be processed reliably. Fluctuating melt flow indices, gels, specks and other contamination lead to scrap, downtime and complaints. As long as the quality of a batch is not reliably known, switching to recyclate remains a risk.
What matters, therefore, is to measure quality objectively rather than judge it by eye. That is exactly why we co-developed DIN SPEC 91522. It defines an optical test method for determining the defect density of recyclate films in a uniform, comparable way, so suppliers and buyers talk about the same values.
In practice, this means:
– In production: the PQMex® tests diverted pellets online, detects gels and contamination in real time and assigns the material to quality grades.
– In the laboratory: with the ITG 500 and our sample analyses, we test film and pellet samples for gels and defects and measure melt flow index and residual moisture.
– Along the chain: measured, documented quality provides the basis for binding quality grades between recycler and processor.
Anyone who starts measuring the quality of their recyclates systematically today will be better prepared for the targets from 2030. Get in touch – we will gladly show you what this could look like in your process.
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