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Produktionssoftware

plastPMS

Plastic Production Monitoring System · Mehrere Anlagen an einem Arbeitsplatz

Wo mehrere Produktionslinien nebeneinander laufen, bündelt plastPMS sie an einem Rechner: Live-Monitoring, Rollenberichte, Statistik und Defektkarten-Overlay – frei zusammengestellt und jederzeit von einer Anlage zur nächsten umschaltbar.

plastPMS-Oberfläche mit Trendkurven für Opazität, Dicke und MFI sowie einem Querprofil der Dicke // plastPMS · Live-Monitoring
[ 01 ]Überblick

Mehrere Anlagen, ein Arbeitsplatz

plastPMS ist ein eigenständiges, optionales System. Es greift auf dieselbe SQL-Datenbank zu, in die CAMEN die Rollenberichte schreibt – allerdings nicht nur für eine Anlage: Über das Systemmenü wechseln Sie zwischen allen Linien, die in der gewählten Datenbank hinterlegt sind. Jede Linie bringt ihre eigenen Benutzer mit, die Anmeldung erfolgt nach der Auswahl.

Die Oberfläche gliedert sich in vier Arbeitsbereiche: Monitoring für die laufende Produktion, Report View für den einzelnen Rollenbericht, Statistic für die Auswertung über viele Rollen und Overlay für die Überlagerung mehrerer Defektkarten.

Ergebnis: ein Arbeitsplatz, an dem sich der Zustand mehrerer Extrusionslinien vergleichen lässt – live und im Rückblick.
Auf einen Blick
Art
Eigenständiges, optionales System
Betriebssystem
Windows 10 oder Debian 10
Datenbasis
SQL-Datenbank (von CAMEN gefüllt)
Anlagen
Mehrere Systeme in einer Datenbank
[ 02 ]Vorteile

Was plastPMS für Sie leistet

Mehrere Linien im Blick

Zwischen allen Anlagen einer Datenbank wechseln, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen.

Ansicht nach Ihrem Bedarf

Widgets zu Formationen zusammenstellen, unter einem Namen speichern und wieder aufrufen.

Live und im Rückblick

Laufende Produktion überwachen und abgeschlossene Rollen im selben Programm auswerten.

Muster erkennen

Overlay legt Defektkarten übereinander und macht positionsbezogene Fehlerhäufungen sichtbar.

[ 03 ]Aufbau

Vier Bereiche in einer Oberfläche

Sie wählen Datenbank und Anlage – und arbeiten anschließend in einem der vier Bereiche.

Live

Monitoring

Frei zusammengestellte Formationen aus Trend-, Trendwert-, Map-, Campbell- und Dicken-Widgets zeigen die laufende Produktion. Formationen lassen sich speichern, laden und untereinander verknüpfen.

Einzelne Rolle

Report View

Rollentabelle mit Suchfunktion, Defektkarte mit Schnitt- und Kommentarfunktion, Defektliste mit Fehlerbildern, Analog-Trends, Auftragsdaten und Druckvorschau.

Viele Rollen

Statistic

Defekte je Klassifikator, RollSummary über einen Zeitraum, DefectSummary im Zeitverlauf und die erweiterte Rollentabelle, die Berichte mehrerer Systeme zusammenführt.

Vergleich

Overlay

Beliebig viele Defektkarten übereinanderlegen – farblich getrennt oder zusammengeführt. Wiederkehrende Fehlerhäufungen werden so sichtbar.

[ 04 ]Funktionen

Technik im Detail

Systemwechsel

Das Systemmenü listet alle Linien der gewählten Datenbank; nach der Auswahl meldet sich der jeweilige Anlagenbenutzer an.

Zugriffsebenen

Fünf Stufen – gesperrt, Bediener, Schichtführer, Produktionsleitung, Wartung – geben die Funktionen stufenweise frei.

Formationhandler

Widget-Anordnungen unter einem Namen speichern, laden und löschen. Speichern und Ändern ab Zugriffsebene 2.

Trend und Trendwert

Analogwerte als Kurve oder als Tabelle bzw. Rundinstrument – mit Min-, Max-, Warn- und Alarmgrenzen je Sensor.

Map-Widget

Inspektionsdaten, Dickenmessung und Campbell-Diagramm lassen sich in einer Ansicht überlagern und in der Reihenfolge tauschen.

Dicken-Widgets

SingleScan, Candlestick, Histogramm und Composite zeigen die Dickendaten aus vier Blickwinkeln – automatisch oder manuell skaliert.

Formationen verlinken

Ab Zugriffsebene 2 springen Sie per Schaltfläche direkt in eine andere Formation – und über den Zurück-Button wieder heraus.

Rollentabelle mit Suche

Standardmäßig bis zu 1000 Rollenberichte. Das Suchmenü filtert nach Zeitraum, Coil-Nr., Auftrag, Kunde, Schicht, Güte und mehr; Suchkriterien lassen sich speichern.

Defektkarte mit Schnitt

Über Länge/Breite und MD/CD wird ein Teilbereich abgetrennt, in der Karte markiert und als eigener Eintrag in der Rollentabelle gespeichert.

Kommentare

Bereichs- und MD-Kommentare mit eigener Farbe direkt in die Defektkarte setzen – und später Position, Farbe und Text wieder ändern.

Fehlerbilder

In der Defektliste führt ein Doppelklick zum einzelnen Fehler samt aufgenommenem Bild und allen erfassten Kenngrößen.

Analog-Trend

Sensoren einzeln zuschalten, auf die rechte Y-Achse legen und die Achsen manuell skalieren – über MD, Datum/Uhrzeit oder Zeit ab Start.

Multiple Maps

Mehrere Defektkarten untereinander darstellen; ein Filterdialog grenzt die Auswahl über zahlreiche Kriterien ein.

Erweiterte Rollentabelle

Führt Rollenberichte mehrerer Systeme in einer Tabelle zusammen – die Grundlage für den Vergleich über Linien hinweg.

Druck und Export

Einzel- oder Stapeldruck, Hoch- oder Querformat, jeweils mit Vorschau. Defektdaten gehen als CSV mit wählbarem Trennzeichen heraus.

Bedienkomfort

Touchscreen-Modus, Tag-/Nacht-Layout und Screenshot-Funktion liegen direkt in der Kopfleiste.

[ 05 ]Zusammenspiel

Wie plastPMS in Ihre Anlagen passt

Erfassen

CAMEN

Prüft die laufende Bahn an jeder Linie, klassifiziert die Fehler und schreibt Rollenberichte und Analogdaten in die SQL-Datenbank.

Überwachen und auswerten

plastPMS

Greift auf dieselbe Datenbank zu – für mehrere Linien gemeinsam, live im Monitoring und rückblickend in Report View, Statistic und Overlay.

Rollenauswertung

vSTAT · PAT

Für die reine Auswertung einzelner Rollenberichte: vSTAT SQL-basiert, PAT dateibasiert – ohne Datenbank.

Zusätzliche Messwerte – etwa von einem Online-MFI-Sensor – lassen sich als Analogdaten einbinden und mit der Inspektionsqualität korrelieren. So wird sichtbar, wie externe Einflüsse Materialqualität und Prozessparameter verändern.

plastPMS ist ein eigenständiges, optionales System. Es ersetzt weder CAMEN noch vSTAT, sondern ergänzt sie um die gemeinsame Sicht auf mehrere Anlagen.
[ 06 ]Steckbrief

Technische Daten

Software
Vollständiger Name
Plastic Production Monitoring System
Art
Eigenständiges, optionales System – als einzige R.A.M.-Software auch auf Ihren eigenen Rechnern installierbar
Betriebssystem
Windows 10 oder Debian 10
Datenbasis
SQL-Datenbank, von CAMEN gefüllt
Zugriffsebenen
5 – gesperrt · Bediener · Schichtführer · Produktionsleitung · Wartung
Bereiche
Monitoring
Formationen aus Trend, Trendwert, Map, Campbell und Dicke (SingleScan, Candlestick, Histogramm, Composite)
Report View
Rollentabelle, Defektkarte, Alle Defekte, Analog-Trend, Auftrags-/Linienoptionen, Multiple Maps, Kommentar, Druck, Campbell
Statistic
Defekte je Klassifikator, RollSummary, DefectSummary, erweiterte Rollentabelle
Overlay
Überlagerung beliebig vieler Defektkarten, farblich getrennt oder zusammengeführt
Ausgabe
Export
CSV mit wählbarem Trennzeichen
Druck
Einzel- und Stapeldruck, Hoch-/Querformat, mit Vorschau
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