
CAMEN ist das Herzstück jedes R.A.M.-Systems: Rezepte einrichten, die laufende Bahn in Echtzeit prüfen, Fehler klassifizieren und jede Rolle lückenlos dokumentieren – auf dem Labortisch genauso wie in der Inline-Anlage.
CAMEN verbindet die Live-Inspektion an der Maschine mit Rezeptverwaltung, Fehlerklassifizierung und lückenloser Berichterstattung. Alle Einstellungen eines Produkts liegen in einem Rezept – ein Produktwechsel ist damit eine Sache von Sekunden.
Der Arbeitsablauf ist auf allen Systemen derselbe: Rezept einrichten, Automatik starten, Fehler klassifizieren, Rollenbericht erzeugen. Bediener finden sich dadurch an jeder Anlage sofort zurecht – vom ITG 500 im Labor bis zum PQMex® in der Recyclinglinie.
Produktwechsel per Rezept – alle Parameter sind gespeichert und sofort abrufbar.
Fehler werden erkannt und eingeordnet, bevor ganze Rollen betroffen sind.
Jede Rolle wird als Bericht mit Defektkarte, Klassen und Fehlerbildern archiviert.
Dieselbe Software auf allen R.A.M.-Systemen – Rezepte, Klassifizierung und Berichte funktionieren überall gleich. Das erleichtert Schulung und Vertretung.
Produktspezifische Parameter wie Grauwert, Schwellenwerte und Bahnbreite als Rezept speichern und laden.
Zeilenkamera-Inspektion der laufenden Bahn – wahlweise im Hellfeld oder im Dunkelfeld.
Einteilung nach Typ, Größe und Form. Typenklassifikatoren lassen sich auf wiederkehrende Fehlerbilder einlernen.
Position jedes Fehlers über Bahnbreite und Rollenlänge, auf Wunsch mit gespeichertem Fehlerbild.
Kopf- und Fußdaten, Defektliste, Klassenübersicht, Bilder und Analogdaten – je Rolle archiviert.
Kunde, Auftragsnummer und Schicht werden mit jeder Rolle erfasst und im Bericht mitgeführt.
Zusätzliche Messgrößen wie Dicke oder Opazität lassen sich als Trend über die Rolle darstellen.
Grenzwerte je Fehlerklasse; Alarmausgänge melden Überschreitungen an die Anlagensteuerung.
Aufteilung der Bahn in einzelne Nutzen sowie Tandem-Aufbauten mit mehreren Kameraeinheiten.
Defekttabellen als CSV, Berichte als PDF, Datenexport über die USB-Schnittstelle.
Rollenbasierte Benutzerebenen schützen Rezepte und Grundeinstellungen vor unbeabsichtigten Änderungen.
CAMEN spricht die Sprache Ihrer Bediener – aktuell Deutsch, Englisch und Polnisch.
CAMEN ordnet jeden erkannten Fehler in zwei Schritten einer Fehlerklasse zu – zuerst nach seinem Typ, dann nach Größe und Form. Die Klassen bestimmen, was gezählt, angezeigt, gespeichert und bewertet wird.
Maßgebend ist die Helligkeit der Bildpunkte: Ein Fehler, der nur die obere Schwelle überschreitet, ist hell; einer, der nur die untere unterschreitet, ist dunkel; enthält er beides, ist er kombiniert. Verschärfte Schwellen trennen zusätzlich die hellsten und dunkelsten Anteile ab. Im Fehlerbild sind helle Bereiche rot, dunkle blau eingefärbt.
Danach wird der Fehler gegen einen Größenbereich geprüft – wahlweise nach Breite, Fläche, Äquivalentdurchmesser, größter Ausdehnung, getrennter Hell- oder Dunkelfläche, Längen-Breiten-Verhältnis oder Formfaktor. Die Größenbereiche aufeinanderfolgender Klassen überschneiden sich nie.
Werden ausschließlich über Größenangaben definiert – schnell eingerichtet und für viele Anwendungen ausreichend. Zwei Standardvorlagen mit drei Typen und drei oder vier Größenklassen liefern sofort erste Ergebnisse; die Größenklassen berechnen sich aus der Auflösung des Systems.
Werden auf wiederkehrende Fehlerbilder eingelernt und berücksichtigen zahlreiche Fehlereigenschaften zugleich. So lassen sich Fehler deutlich feiner unterscheiden als allein über die Größe. Größen- und Typenklassifikatoren lassen sich frei kombinieren; die Typenklassifizierung schaltet der R.A.M.-Service frei.
Jede Klasse erscheint mit eigenem Symbol und eigener Farbe in der Fehlertapete – in CAMEN und in vSTAT.
Je Klasse für die ganze Rolle oder je Segment, nach Anzahl oder Fläche – bis hin zu einem Signal an die SPS.
Klassifikatoren als Vorlage sichern und laden – anders als Rezepte auch zwischen verschiedenen Systemen.
Vier Schritte, die auf jedem R.A.M.-System identisch sind.
Grauwert und Schwellenwerte setzen, Bahnbreite festlegen und alles als Produktrezept sichern.
CAMEN prüft die laufende Bahn kontinuierlich und erfasst jeden Fehler mit Position und Größe.
Fehler nach Typ, Größe und Form einordnen – über Größenklassifikatoren oder feiner über eingelernte Typenklassifikatoren.
Rollenbericht mit Defektkarte, Klassenübersicht und Bildern – archiviert, exportierbar, druckbar.
CAMEN ist auf allen Systemen von R.A.M. im Einsatz – vom Labortisch bis zur Inline-Anlage, überall mit demselben Funktionsumfang. Die Inspektionsansicht ist dabei überall dieselbe; der PQMex® und das ITG 500 – Bench Analyser haben zusätzliche Bedienseiten für ihre Gerätefunktionen.
Inline-Oberflächeninspektion laufender Warenbahnen – als Surface Camera, Economy, Biaxial und Tandem.
Laborsysteme für die Probenprüfung: ITG 500 Bench Analyser, ITG 500 Gel Analyser und ITG 850 – LC.
Inline-Qualitätsmesssystem für Recyclinglinien.
Die in CAMEN aufgezeichneten Rollenberichte lassen sich in zwei Varianten weiterverarbeiten.
Auswertung der Rollenberichte aus der Datenbank: speichern, betrachten, drucken – inklusive Statistik über viele Rollen.
Die Variante ohne Datenbank: Rollenberichte werden direkt aus den Dateien ausgewertet.
Eigenständiges System zur Produktionsüberwachung – lauffähig unter Windows 10 oder Debian 10.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Anlage – wir zeigen Ihnen CAMEN an einem laufenden System.